Warum Leben wir?

Kommentar: In dem nachfolgenden Bericht finden Sie religiöse Aspekte und Ansätze. Interessant ist diese Religion, da Sie verschidene Ideen anderer Religionen aufgreift und daher schon gemeinsamkeiten in sich trägt.

 

Quelle: http://www.geistigenahrung.org
Geistigenahrung.org ist durch die Lehren der Baha'i Religion inspiriert und wurde privat initiiert.

 

 

1). Kummer und Leid überkommen uns nicht zufällig

2.) Macht die Seele in dieser Welt durch Leid oder durch Freude die größeren Fortschritte?

3.) Prüfungen zeichnen die Aufrichtigen aus

4.) Früchte der Prüfungen und Leiden

5.) Göttlicher Beistand

6.) Sei freigebig im Glück und dankbar im Unglück

7.) Ein Gebet um Schutz und Bewahrung in Prüfungen und Leiden

8.) Gottvertrauen

9.) Vertrauen in Schwierigkeiten

1.) Kummer und Sorge überkommen uns nicht zufällig, sie werden uns vielmehr durch die

göttliche Gnade zu unserer eigenen Vervollkommnung gesandt ...

Menschen, die nicht leiden, erfahren keine Vervollkommnung. Die vom Gärtner am stärksten

beschnittene Pflanze wird, wenn der Sommer kommt, die schönsten Blüten und die üppigsten Früchte

bringen.

Der Landmann furcht die Erde mit dem Pflug, und aus einem solchen Boden erwächst die reiche und

volle Ernte. Je mehr ein Mensch geläutert wird, desto größer ist die Ernte der geistigen Tugenden, die

aus ihm hervorgehen. Ein Soldat gibt keinen guten General ab, ehe er nicht an der Front des

heftigsten Kampfes war und tiefste Wunden empfangen hat.

2.) Macht die Seele in dieser Welt durch Leid oder durch Freude die größeren Fortschritte?

Verstand und Geist des Menschen entwickeln sich, wenn er durch Leid geprüft wird ... Wie der Pflug

die Erde tief furcht und sie von Unkraut und Disteln reinigt, so befreien Leid und Trübsal den

Menschen von den Nichtigkeiten dieses irdischen Lebens, bis er den Zustand völliger Loslösung

erreicht. Er gewinnt dann in dieser Welt göttliche Glückseligkeit. Der Mensch ist sozusagen unreif; die

Hitze des Feuers der Leiden läßt ihn reifen. Blicke zurück auf vergangene Zeiten, und du wirst

erkennen, daß die größten Menschen am meisten gelitten haben ...

Durch Leiden wird der Mensch ewiges Glück erlangen, das ihm nichts rauben kann. Die Apostel

Christi litten: sie erlangten ewige Glückseligkeit ...

Um ewiges Glück zu erreichen, muß man leiden. Wer die Stufe der Selbstaufopferung erlangt, besitzt

wahre Freude. Weltliche Freuden schwinden dahin.

O Sohn des Menschen! Wenn dich auf Meinem Pfad keine Trübsal befiele, wie könntest du die Wege

derer beschreiten, die mit Meinem Wohlgefallen zufrieden sind? Und wenn keine Prüfungen dich

heimsuchten in deiner Sehnsucht nach Mir, wie könntest du dann das Licht in deiner Liebe zu Meiner

Schönheit erlangen.

O Sohn des Menschen! Meine Trübsal ist Meine Vorsehung. Äußerlich ist sie Feuer und Züchtigung,

zuinnerst aber Licht und Gnade. Eile ihr entgegen, auf daß du ein ewiges Licht und ein unsterblicher

Geist werdest. Dies ist Mein Gebot an dich, beachte es!

3.) Prüfungen zeichnen die Aufrichtigen aus

Was die Heimsuchungen, Prüfungen auf dem Pfade Gottes betrifft, so sind sie in der Tat notwendig.

Hast du nicht gehört und gelesen, wie am Tage Jesu Heimsuchungen von Gott kamen und wie heftig

später der Wirbelsturm der Prüfungen wurde? Sogar der ruhmreiche Petrus wurde nicht von der

Flamme der Prüfungen bewahrt und wankte. Danach bereute er und trauerte mit der Trauer eines

Beraubten ... Ist es denn möglich, von den Prüfungen Gottes verschont zu werden? Nein, fürwahr!

Eine große Weisheit liegt darin, die nur Weise und Wissende erkennen. Nur durch Prüfungen kann

echtes Gold von falschem unterschieden werden. Nur durch Prüfungen kann der Mutige und der

Feigling erkannt werden. Nur Prüfungen scheiden das Volk der Treue vom Volk der Selbstliebe. Nur

durch Prüfungen entfalten sich Verstand und Fähigkeiten der Schüler in den Schulen. Nur durch

Prüfungen können funkelnde Edelsteine von wertlosen Kieseln getrennt werden. Nur nach Prüfungen

konnte sich der Fischer vor Hannas und Kaiphas, die in der Welt hohes Ansehen genossen,

auszeichnen. Erst nach Prüfungen konnte das Antlitz Maria Magdalenas im Lichte fester Gewißheit

über allen Horizonten strahlen. Dies sind einige der Geheimnisse der Prüfungen, die wir dir enthüllt

haben, damit du die Geheimnisse Gottes in jedem Zyklus erkennst. Wahrlich, ich bete zu Gott, daß Er die Angesichter im Feuer der Prüfungen wie lauteres Gold leuchten lasse.

Jeder kann glücklich sein, wenn er ohne Sorgen, wohlauf, gesund, erfolgreich, heiter und fröhlich ist;

ist er aber in unruhigen und harten Zeiten und in Krankheitstagen glücklich und zufrieden, so zeugt das von Seelenadel. Seelen, die die Prüfungen Gottes ertragen, werden zu Offenbarungen großer Gnadengaben; denn die göttlichen Prüfungen lassen manche Seelen völlig leblos werden, während sie die Ursache sind, dass die heiligen Seelen sich zur höchsten Stufe der Liebe und Festigkeit erheben. Sie verursachen Fortschritt und auch Rückschritt.

 

4.) Früchte der Prüfungen und Leiden

Schaut nicht auf den Anfang der Dinge, hebet euer Herz auf das Ende und Ergebnis. Die heutige Zeit

gleicht der Zeit der Aussaat. Ohne Zweifel ist sie voll von Gefahren und Schwierigkeiten, aber in der

Zukunft wird große Ernte eingebracht werden und Nutzen und Ertrag werden offenbar. Wenn man das

Ergebnis, das Ende betrachtet, erwachen unerschöpfliche Freude und Glück.

 

5.) Göttlicher Beistand

Sei nicht betrübt, wenn die Dinge schwierig werden und die Sorgen von allen Seiten überhand nehmen. Wahrlich, dein Herr wandelt Not in Trost, Sorge in Ruhe und Kummer in größte Gelassenheit.

Wenn dein Alltagsleben sdhwierig wird, dann wird dir dein Herr bald gewähren, was dir Genüge gibt.

Sei geduldig in der Zeit der Trübsal und Heimsuchung, ertrage jede Schwierigkeit und Not mit weitem Herzen, regem Geist und einer im Gedenken des Barmherzigen beredten Zunge. Wahrlich, das ist zufriedenes Leben, geistiges Dasein, himmlische Ruhe, göttliche Segnung und die himmlische Tafel!

Bald wird dein Herr deine beengten Verhältnisse auch in dieser Welt mildern.

Seid unter allen Umständen geduldig und setzt euer ganzes Vertrauen, euere Zuversicht auf Gott.

 

6.) Sei freigebig im Glück und dankbar im Unglück

O mein Herr, wer ungeduldig ist in den Heimsuchungen, die ihn auf Deinem Pfade befallen, hat nicht

aus dem Becher Deiner Liebe getrunken und nicht die Süße Deines Gedenkens gekostet.

Ich fürchte keinen Kummer auf Seinem Pfad noch irgendeine Prüfung in Meiner Liebe zu Ihm.

Wahrlich, Gott machte das Leid zum Morgentau auf Seiner grünen Au und zum Docht für Seine

Lampe, die Erde und Himmel erleuchtet.

7.) Ein Gebet um Schutz und Bewahrung in Prüfungen und Leiden

Zerstreue meinen Kummer durch Deine Güte und Großmut, o Gott, mein Gott, und banne meinen

Schmerz durch Deine höchste Herrschaft und Deine Macht. Du siehst o mein Gott, wie ich Dir mein

Angesicht zuwende zu einer Zeit, da Sorgen mich von allen Seiten umgeben. Ich flehe Dich an, o Du,

der Du der Herr allen Seins bist und alles Sichtbare und Unsichtbare überschattest, bei Deinem

Namen, durch den Du die Herzen und Seelen der Menschen beherrschest, bei den Meereswogen

Deines Erbarmens und dem Sonnenglanze Deiner Großmut, zähle mich zu denen, die nichts hindern

konnte, ihr Antlitz Dir zuzuwenden, Du Herr aller Namen und Schöpfer der Himmel!

Du siehst, o mein Herr, was mir in Deinen Tagen widerfuhr. Ich bitte Dich flehentlich bei Ihm, der

Morgenröte Deiner Namen und dem Dämmerort Deiner Eigenschaften, verordne für mich, was mich

aufstehen läßt, Dir zu dienen und Deine Tugenden zu preisen. Du bist wahrlich der Allmächtige, der

Gewaltigste, der Du die Gebete aller Menschen erhörst!

Und bei dem Lichte Deines Angesichtes bitte ich Dich endlich, segne meine Geschäfte, tilge meine

Schulden und befriedige meine Bedürfnisse. Du bist Der, Dessen Macht und Herrschaft jede Zunge

bezeugt, Dessen Würde und Hoheit jedes verstehende Herz erkennt. Es gibt keinen Gott außer Dir,

der Du hörst und zur Antwort bereit bist.

8.) Gottvertrauen

O bauet auf Gott, denn Seine Güte ist ewig, und auf Seine Segnungen, denn sie sind herrlich! O setzt

euren Glauben in den Allmächtigen, denn Er irrt nicht und Seine Gunst währet ewiglich! Seine Sonne

gibt dauernd Licht, und die Wolken Seines Erbarmens sind erfüllt vom Wasser des Mitleids, mit dem

er die Herzen aller benetzt, die Ihm vertrauen. Die Schwingen Seines erfrischenden Windes tragen

den verdorrten Seelen der Menschen ständig Heilung zu.

Vertraue auf die Hilfe deines Herrn und erbitte, was du von den Gaben deines Herrn des

Unumschränkten, wünschst.

Setze alle Hoffnung auf Gott und halte beharrlich fest an Seiner unerschöpflichen Barmherzigkeit. Wer

außer Ihm kann den Elenden reich machen, wer den Gefallenen aus seiner Erniedrigung befreien.

Vertraue auf Gott, weder Lob noch falsche Anschuldigung erschüttere dich ... baue allein auf Gott.

In all deinen Angelegenheiten setze dein Vertrauen auf Gott und stelle sie Ihm daheim.

Die Quelle alles Guten ist Vertrauen in Gott, Unterwerfung unter Sein Gebot und Zufriedenheit mit

Seinem heiligen Willen und Wohlgefallen.

9.) Vertrauen in Schwierigkeiten

Die Menschheit ist heute niedergedrückt von Mühsal, Sorge und Kummer. Niemand kann sich ihnen

entziehen. Die Welt ist naß von Tränen, doch steht das Heilmittel, gottlob, vor der Tür. Lasset uns

unsere Herzen abwenden von der Welt des Stoffes und in der Welt des Geistes leben. Sie allein kann

Freiheit geben. Sind wir von Schwierigkeiten umringt, so brauchen wir nur Gott zu rufen, und Seine

große Barmherzigkeit wird uns helfen.

Wenn Sorgen und Mißgeschick zu uns kommen, so laßt uns unser Angesicht zum Königreich wenden,

und himmlischer Trost wird fließen.

Wenn wir krank und in Not sind, laßt uns um Gottes Heilung flehen, und Er wird unser Beten erhören.

Wenn unsere Gedanken mit der Bitternis dieser Welt erfüllt sind, laßt uns unsere Augen auf die Süße

von Gottes Mitleid richten, und Er wird himmlische Ruhe senden. Wenn wir auch in der stofflichen

Welt gefangen sind, so kann sich doch unser Geist in den Himmel erheben, und wir werden

tatsächlich frei sein.

Wenn sich unsere Tage dem Ende nähern, laßt uns der ewigen Welten gedenken, und wir werden

voller Freude sein.

Verzweifle nicht, lächle vielmehr durch die Gnade deines Herrn; sei nicht betrübt, wenn dir irdische

Schwierigkeiten und Kummer begegnen, denn sie sind vergänglich - und dein sei ewige

Unsterblichkeit, Menschenalter und Jahrhunderte, Zeiten und Zyklen hindurch.

Und bin ich bekümmert ... erhoffe ich die Offenbarungen Deiner Gnadenfülle überall!

Aber in allen Lagen mußt du dich Gott unterwerfen und Ihm vertrauen; Er wird dir verleihen, was

deinem Wohlbefinden dient. Wahrlich, Er ist gnadenvoll und mitleidig! Wie viele Angelegenheiten

waren mit Schwierigkeiten verbunden und wurden dann gemeistert, wie viele Probleme wurden mit

Gottes Erlaubnis gelöst!

 

 


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